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ÜBER MARINA

Offenbar sind Gegensätze mein roter Faden.

Indien und Deutschland, Psychologie und Spiritualität, Intellekt und Intuition, Stille und Feuer, Detail und das große Ganze, Mystik und Pragmatismus.

Bevor ich nach Indien zog, arbeitete ich mehr als fünfzehn Jahre international als Brand Consultant und Design Director. Dabei ging es um Marktanalyse, Strategieentwicklung, Systeme, Identität, Kommunikation, Ästhetik und die Fähigkeit, inmitten von viel Lärm das Wesentliche zu erkennen.

 

Mein beruflicher Werdegang führte von Hamburg nach London und Mailand, weiter nach Zürich, Dubai und München – durch inhabergeführte Kreativstudios und internationale Netzwerkagenturen. Das Leben in verschiedenen Ländern und Kulturen hat mir ein gutes Verständnis dafür gegeben, wie verschieden wir die Welt wahrnehmen können und gleichzeitig, wie vieles uns als Menschen verbindet.

 

Parallel zu meinem Berufsleben beschäftigte ich mich intensiv mit Spiritualität und absolvierte zusätzliche Ausbildungen in verschiedenen therapeutischen und kontemplativen Methoden. Die Fragen, die mich von Anfang an beschäftigt hatten, begleiteten mich weiter: Warum verhalten Menschen sich so, wie sie es tun? Was prägt uns? Und was ermöglicht es, dass wir uns verändern?

 

Schließlich verließ ich die Agenturwelt, wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und zog nach Indien, wo ich heiratete und ein neues Zuhause fand. Das war kein drastischer Übergang von einer Welt in die nächste. Die Veränderungen geschahen nach und nach. Dazu gehörten Jahre innerer Heilarbeit, meditativer Praxis, Pilgerreisen, eine Menge Lernen und einiges an notwendigem Verlernen.

 

Ich kenne den Glanz und die Verlockungen der Corporate-Welt ebenso wie toxische Beziehungen und die sehr reale Erfahrung von Verrat und Täuschung in der spirituellen Szene. All das hat mich etwas über den Unterschied zwischen Erscheinung und Wirklichkeit gelehrt – und darüber, wie wichtig es ist wahrzunehmen, wenn Worte und Verhalten nicht ganz zusammenpassen.

 

Heute lebe ich in den Vorbergen des Himalaya in Nordindien. Ich habe mit Suchenden, CEOs, Unternehmern, Studenten, Yogis, Künstlern, Therapeuten, Beratern, Medizinern, Lehrern und Menschen aus vielen anderen Lebensbereichen gearbeitet.

Bisschen was zu meinem Hintergrund und meinen Ausbildungen

Im Laufe der Jahre habe ich mich in verschiedenen therapeutischen und kontemplativen Methoden ausbilden lassen, darunter klinische Hypnotherapie und Regression, Meditation, traumasensibles Coaching, Familienaufstellung und systemische Ansätze, Körperarbeit und energetische Methoden. Meine Ausbildungen fanden in Deutschland, Indien und international statt und wurden von vielen Jahren persönlicher Praxis begleitet.

 

Verschiedene Modalitäten haben meine Arbeit geprägt, aber keine von ihnen definiert, wie ich arbeite. Ich wende an, was für den jeweiligen Menschen und seine Situation relevant ist, anstatt einer bestimmten Methodik oder Denkschule zu folgen. Dennoch möchte ich einige Persönlichkeiten erwähnen, die mich zutiefst inspiriert haben: Bert Hellinger, Doris Lessing-Schneider, Karlfried Graf Dürckheim, Roberto Assagioli, Yogesh Choudhary, Sri Aurobindo.

 

Zu meinem früheren beruflichen Hintergrund gehört ein Diplom in Kommunikationsdesign von der Hochschule für Angewandte Künste und Wissenschaften Hamburg (ehemals FH Hamburg).

 

Meine spirituelle Entwicklung wurde von Lehrern und Traditionen unterschiedlicher Richtungen begleitet. Ich bin jedoch weder einem bestimmten Lehrer noch einer Gruppe oder Organisation verbunden und vertrete auch niemanden. Das ist nicht mein Weg.

 

Ich lege Wert auf gute Grenzen und Souveränität. Ich bin nicht daran interessiert, mich zu binden und habe ebenso keinerlei Interesse daran, Abhängigkeit bei meinen Klienten zu erzeugen. Mir ist vielmehr wichtig, Dich in Deiner eigenen Stärke und Freiheit zu bestärken.

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Ich bin auf eher indirektem Weg zu dieser Arbeit gekommen.

 

Seit ich denken kann, versuche ich, Menschen zu verstehen. Vieles von dem, was ich von Kindheit an um mich herum beobachtete, ergab für mich keinen Sinn. Schon früh fiel mir auf, wie oft Menschen sich selbst widersprachen – in dem, was sie sagten, was sie taten und wie sie mit anderen umgingen. Also lernte ich, genau zu beobachten. Und eigentlich habe ich nie damit aufgehört.

 

Diese Gewohnheit, aufmerksam zu sein, hat alles geprägt, was folgte. Meine Arbeit im Bereich Kommunikationsdesign und Beratung, meine Beschäftigung mit Psychologie und ganzheitlichen Therapieformen sowie die Jahre spiritueller Praxis.

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